Smartphones, Tablets, Fernsehen – unsere Welt verzahnt sich immer mehr mit digitalen Medien, und diese werden so als Gegenstände des Alltags zur Selbstverständlichkeit. Die Grenzen zwischen on- und offline verschwimmen und die digitale Welt hält Einzug in unsere Alltags- und Arbeitswelten. Im Rahmen des Projektes PADIGI – Partizipation digital wurde ein Kursangebot für die Praxis der Fort- und Weiterbildung entwickelt. Mittels eines sogenannten Blended-Learning-Angebots werden Praktikerinnen bzw. Praktikern medienpädagogische Ansätze gepaart mit inklusiven Modellen nähergebracht. Das heißt, aufbauend auf der Erarbeitung einer theoretischen Basis werden medienpädagogische Aktivitäten entwickelt, die in Arbeitskontexten der Heilerziehungspflege Anwendung finden. Blended Learning zeichnet sich durch einen Online-Offline-Mix aus. Das heißt, große Teile der Inhalte werden online vermittelt und können im Selbststudium erarbeitet werden. Die Kursinhalte stehen als Open Educational Resources (OER) im Netz zur Verfügung und können kostenfrei in allen Kontexten der Fort- und Weiterbildung genutzt werden.
Vereinzelte Inhalte des Kurses „Inklusiv digital“ wurden in Leichte Sprache übersetzt. Damit bekommen Fachkräfte Material und Anregungen an die Hand, diese Inhalte gemeinsam mit ihren Klientinnen und Klienten zu thematisieren und zu bearbeiten.
Quelle: PADIGI
Padigi ist ein Projekt des JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, der Akademie Schönbrunn und der Universität Passau. Padigi wurde gefördert von dem Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union.